
Kronen Zeitung
20-TORE-STÜRMER
WM-Traum geplatzt: „Ich bin am Boden zerstört“
Brutaler Rückschlag für Spaniens Sturm-Hoffnung! Samu Aghehowa wird die kommende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko verpassen. Eine schwere Knieverletzung zwingt den 21-Jährigen zu einer langen Pause.
Statt WM-Bühne heißt es jetzt Reha. Der Stürmer zog sich beim 1:1 gegen Sporting Lissabon einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Bereits zur Halbzeit musste er ausgewechselt werden. Sie Saison ist für ihn gelaufen.
Der Klub bestätigte die Diagnose offiziell: „Samu, der in der Partie gegen Sporting zur Halbzeit ausgewechselt wurde, hat sich eine Verstauchung des rechten Knies mit einer Verletzung des vorderen Kreuzbandes zugezogen. Der spanische Nationalspieler wird in den kommenden Tagen erneut von der medizinischen Abteilung des FC Porto untersucht werden.“
„Ich bin am Boden zerstört“
Auch Aghehowa selbst meldete sich nach seiner Horror-Verletzung zu Wort und zeigte sich tief getroffen: „Gestern war der unglücklichste Tag meiner Karriere. Ich habe eine schwere Verletzung erlitten, ich glaube es immer noch nicht, ich bin am Boden zerstört“, schrieb er auf Instagram.
Und weiter: „Ich werde für ein paar Monate nicht auf dem Rasen stehen können. Es tut mir weh, dem Team nicht so helfen zu können. Gottes Plan zu vertrauen, stark und positiv zu sein, wird mich stärker denn je zurückkommen lassen.“
WM-Traum geplatzt
In bislang vier Länderspielen lief Aghehowa für Spanien auf, sein Platz im WM-Kader von Teamchef Luis de la Fuente galt als so gut wie sicher. Nach 20 Toren in 32 Pflichtspielen für Porto hatte sich der 21-Jährige endgültig als eines der größten Sturm-Talente Europas etabliert.
Europas Topklubs interessiert
Kein Wunder, dass auch internationale Schwergewichte wie FC Chelsea, Newcastle United oder Tottenham Hotspur den Angreifer auf dem Zettel hatten. Ein Wechsel schien nur noch eine Frage der Zeit.
Jetzt aber zählt nur eines: Geduld. Für Samu Aghehowa endet eine Traum-Saison abrupt und der WM-Traum zerplatzt schmerzhaft.
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Bild: EPA/CARLOS BARROSO









